Was an der Rundkapelle saniert werden muss

Im Jahre 2003 wurde nach einer Ortsbegehung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege und bezugnehmend auf ein Gutachten des Restaurators Adalbert Wiech eine Aktennotiz verfasst, die beschreibt, welche baulichen Maßnahmen zur langfristigen Erhaltung
der Rundkapelle Zu Altenfurt nötig sind und hier sinngemäß wiedergegeben wird:

  1. Eine zügige Ableitung von Regenwasser vom Dach und der Umgebung der Kapelle in den Kanal muss sichergestellt werden. Der Mauerfuss muss steinmetzmäßig repariert werden und soll mit einer Vertikalisolierung durch eine Lehmpackung versehen werden.
  2. Es gibt am Dach Feuchteschäden durch Ausführungsmängel bei der Dacheindeckung, die sich durch Pilzbefall zeigen. Durch einen Statiker soll zudem geklärt werden, inwieweit der Ringpfettenbereich seine Ringankerfunktion vollständig wahrnehmen kann, also das Dach sich selbst trägt oder auf die Außenmauern drückt. Die Dacheindeckung sollte erneuert werden und der Dachüberstand erhöht werden.
  3. Es wird empfohlen, das Gerüst, das für die Dacharbeiten notwendig wird, auch zur Untersuchung des Mauerwerks durch einen Steinrestaurator zu nutzen, während der Dacharbeiten auf Grundlage dieser Untersuchung die Sandsteinarbeiten auszuschreiben und diese im Anschluss an die Neueindeckung des Daches, auf jeden Fall aber noch in der warmen Jahreszeit, durchzuführen.
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