Sebalduswallfahrt zur Altenfurter Rundkapelle 2019

Wiederbelebung der Sebalduswallfahrt

Bis zum Jahre 2004 wurde die Sebalduswallfahrt von der katholischen Jugend Nürnbergs zur Rundkapelle Zu Altenfurt durchgeführt. Entstanden ist sie 1945, also unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der Verleger Karl Borromäus Glock gelobte die Wallfahrt in den letzten Kriegstagen, als er am Ortsrand von Fischbach einem Granatenhagel der Amerikaner glücklich und unverletzt entkam. Schon 1945 zogen ca. 2000 Jugendliche zur Altenfurter Kapelle, dem wohl ältesten Sakralbau Nürnbergs, als Dankwallfahrt zur Errettung aus höchster Kriegsnot. Alljährlich – bis zu Jahr 2004 – wurde die „Sebalduswallfahrt“ immer am 3. Sonntag im September als Jugendwallfahrt vom BdKJ durchgeführt.

Anlässlich des Kapellenfestes 2008 an der Rundkapelle Zu Altenfurt wurde vor allem von Ehemaligen der kath. Jugend der Wunsch geäußert die Wallfahrt nun als Wallfahrt für alle – Alt und Jung – wieder mit Leben zu erfüllen.

So fand sich ein Kreis, der, nachdem auch die Dekane das Vorhaben guthießen, sich die Wiederbelebung der Wallfahrt zum Ziel setzte. Diesem Arbeitskreis schloß sich erfreulicherweise das Pater-Rupert-Mayer-Männerwerk an. So konnte seit 2009 alljährlich im Oktober zur Sebalduswallfahrt als Friedenswallfahrt eingeladen werden.

 
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